Agenten und Nachweise /
onPanda: Die Korrektur muss im Verlauf bleiben
Ein Agent schlägt einen falschen Dateipfad vor, der Prüfer berichtigt ihn und lässt den Ablauf weiterlaufen. Bei der nächsten Modellbewertung muss dieser Eingriff sichtbar bleiben, sonst gilt die gemeinsam reparierte Arbeit als selbstständige Leistung.
Im exportierten Prüffall müssen die ursprüngliche Ausgabe und die menschliche Korrektur unterscheidbar bleiben.
Den Abzweig aufheben
onPanda beschreibt dafür einen konkreten Ablauf: Der Mensch korrigiert die erste fehlerhafte Stelle und lässt das Modell von dort weitergenerieren. Der Text davor bleibt erhalten; jede Korrektur erzeugt einen neuen Knoten im Verlauf. Die Anwendung bewahrt die vorherige Fassung und protokolliert die Änderung samt Zeitpunkt. Der Forschungsbericht vom 2026-09-21 beschreibt das Verfahren; das Repository existiert seit 2024.
Was die Messung trägt
Die Autoren berichten von 330 Sekunden medianer Bearbeitungszeit gegenüber 681 Sekunden beim manuellen Nachbearbeiten in POTATO. Grundlage sind drei Annotatoren, 21 Bildbeschreibungen und ein Modell. Die Untersuchung trennt den Einfluss der Oberfläche und der jeweiligen Arbeitsweise nicht zuverlässig. Ein entsprechender Zeitgewinn für Coding-Agenten folgt daraus nicht. Wir haben die Quellen geprüft und keinen eigenen Softwareversuch durchgeführt.
Ein überschaubarer Prüfauftrag
Ich würde einen erfundenen Fall mit bewusst falschem Dateipfad verwenden und anschließend beide Fassungen im Export prüfen. Für das Verfahren braucht die Modellschnittstelle Fortsetzung aus einem Antwortpräfix und Tokenwahrscheinlichkeiten; diese Unterstützung muss vor dem Versuch feststehen. Die MIT-Lizenz des Werkzeugs deckt keine Kosten der Modellaufrufe. Im Prüffall bleiben die ursprüngliche Ausgabe und die korrigierte Variante zusammen mit der Stelle des menschlichen Eingriffs erhalten.
QUELLEN UND STAND / GEPRÜFT 2026-09-25
MATHIAS HEINKE